Dehnspiralen / Dehnstäbe


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Expander und Spiralen - ohne sie gibt's keinen Tunnel !

Es gibt sie in vielen Varianten und Formen: Expander und Spiralen sind essentielle Bausteine auf dem Weg zum Tunnel - Piercing. Sie ermöglichen es, ein Ohrloch auf ein Vielfaches seiner ursprünglichen Größe auszuweiten. Dieser Schritt ist für das Tragen von Tunnels, Plugs und vielen anderen Piercings unabdinglich. Doch sind sie dabei keineswegs nur "Werkzeuge" auf dem Weg zum eigentlichen Piercing: Besonders viele Tunnel - Fans tragen ihre Expander und Spiralen genau so gerne wie ihre eigentlichen Tunnels.

Alle Expander und Spiralen haben eine Eigenschaft gemeinsam: Sie werde vom einen Ende zum anderen Ende hin dicker. Das dünnere Ende sollte idealerweise der ungefähren Dicke des vorhandenen Ohrlochs desjenigen entsprechen, der sie benutzen will. Hierbei ist das Ziel durch das graduelle, langsame Einführen der immer dicker werdenden Expander und Spiralen, das Ohrloch zu vergrößern, ohne dabei großen Schaden am Gewebe des Ohrläppchens anzurichten. Hierbei ist natürlich Vorsicht geboten, da das zu starke und zu schnelle Einführen der Expander und Spiralen zu Traumata und Quetschungen im Gewebe des Ohrläppchens führen kann - was in vielen Fällen langwierige und schmerzhafte Entzündungen zur Folge hat und auch das Absterben des Gewebes bewirken kann. Am besten ist es sich bei Unsicherheiten und Fragen beim Piercer des Vertrauens über Expander und Spiralen zu informieren.

Expander und Spiralen sind besonders bei Jugendlichen und jungen, modebewussten Erwachsenen beliebt. Besonders die Spiralen zeichnen sich durch große Vielfalt in Material und Form aus. Was sie besonders beliebt macht, ist ihre Doppelfunktion. Einerseits ist ihre Form ideal dafür geeignet ein bereits vorhandenes Ohrloch auszuweiten (engl. "to expand" = "ausweiten"). Hierbei ist von Vorteil, dass das Ausweiten schonend quasi nach eigenem Schmerzempfinden (natürlich mit klaren Richtlinien und Instruktionen durch einen professionellen Piercer) durchgeführt werden kann. Andererseits sind sie als Schmuck auch sehr beliebt. Sie sind also für viele Piercing Fans der eigentliche Schmuck, ohne dabei das Instrument zu sein, ein komplexeres Piercing tragen zu können. Dies ermöglicht Ihnen Flexibilität und erlaubt es Ihnen einen Piercingstyle zu tragen, während dabei gleichzeitig die Grundlage für ein komplett anderes Piercing geschaffen wird. Dies hat außerdem den Vorteil, dass man selbst bestimmen kann, wie weit sich das Ohrloch tatsächlich ausdehnen soll. Dabei hat man absolute Kontrolle über den Vorgang und ist somit in der Lage, das Ohrloch in einem gewissen Masse den eigenen Vorstellungen und Wünschen anzupassen.

Was Expander und Spiralen so beliebt macht, ist auch ihre Vielseitigkeit. Besonders Spiralen lassen sich in fast allen Größen und Materialien finden. Während Expander meist klassisch aus chirurgischem Stahl gefertigt sind, lassen sich Spiralen aus chirurgischem Stahl, Kunststoffen seltener auch aus Naturprodukten wie Perlmutt oder behandeltem Holz finden. Vor allem der chirurgische Stahl weist exzellente sanitäre Eigenschaften auf, was ihn für das erstmalige Dehnen eines davor ungedehnten Ohrlochs prädestiniert. Expander und Spiralen gibt es in vielen verschiedenen Dicken (Expander z.B.  von 1,6 - 10mm, Spiralen z.B. von 1,6 - 20mm) -  je nach Dehnfortschritt des jeweiligen Ohrloches. Selbstverständlich gibt es Expander und Spiralen auch hier in unserem Online-Shop.                                  Fühlen Sie sich frei, unser vielseitiges Angebot zu entdecken.

Das ?Dehnen? der Ohren

In diesem Beitrag heute möchte ich Euch über das ?Dehnen? von Ohren bzw. näher des Ohrläppchens berichten. Wie Du richtig dehnst, was Du dafür benötigst und welche Dinge wichtig sind zu wissen, um es richtig anzugehen, erfährst Du hier.

Bevor ich aber zur Vorgehensweise des richtigen Dehnens komme, möchte ich noch einiges vorwegnehmen, denn was brauchst Du, um das Ohrläppchen überhaupt dehnen zu können?

Richtig!!! Ein Loch im Ohr.

Und da es hier darum geht, fange ich ganz von Vorne an.

Als allererstes brauchst Du erst einmal ein ganz normales Ohrloch, dieses Ohrloch wird von Fachleuten auch als ?Lobe? oder ?Lobepiercing? bezeichnet.

Damit Du es richtig verstehst, erkläre ich es im Weiteren Verlauf noch etwas genauer.

Frau mit gedehnten Ohren

Das Lobe

Das sogenannte ?Lobe-Piercing? wird im Volksmund ganz einfach als Ohrloch bezeichnet, es ist mit Abstand eines der häufigsten Piercings, die man bei uns vorfindet.

Leider wird dieses Piercing auch oftmals schon viel zu früh bei kleinen Kindern gestochen.

Wenn Du also noch kein Lobe haben solltest, musst Du Dir für den Anfang dieses Piercing stechen lassen.

Für ein gutes und sauberes Piercing, solltest Du zu einem professionellen Piercer gehen, dort wird das Loch mit einer Nadel gestochen und gute, verantwortungsvolle Piercer legen auch sehr viel Wert darauf und benutzen keine Ohrlochpistole.

Achte darauf, dass dein Piercer, sterile Nadeln und Werkzeuge zum piercen verwendet.

Das stechen mit der Nadel ist schonender für das Gewebe und die Haut und die Abheilung dauert in der Regel nicht sehr lange, etwa 2-4 Wochen, dadurch, dass das Ohrläppchen gut durchblutet ist, ist dieses Piercing eines der unproblematischsten.

Im Gegensatz zu Ohrlochpistolen, die als sehr unsicher und unsauber eingestuft werden, obendrein noch das Gewebe und die Haut wesentlich mehr verletzen, als die Nadel, solltet ihr darauf bestehen, dass das Piercing gestochen und nicht geschossen wird.

In vielen Kosmetikstudios kommen diese Ohrlochpistolen leider auch heutzutage noch viel zu oft zum Einsatz.

Mag es zwar billiger sein, als beim Piercer, aber Du wirst Erstmal nicht so viel Freude daran haben, denn bei dem geschossenen Ohrloch, ist das Risiko einer Entzündung um ein vielfaches höher, auch kann es hier wesentlich öfter zu Vernarbungen im Gewebe kommen. Noch zumal tut das schießen mit der Ohrlochpistole wesentlich mehr weh, als das stechen mit der Nadel!!!! Kann ich Dir aus eigener Erfahrung nur berichten und bestätigen.

Lass lieber die Hände, in diesem Fall die ?Ohren? weg von Ohrlochpistolen.

Das Piercing wird überwiegend ?klassisch? - mittig im Ohrläppchen platziert, wobei es auch viele Menschen gibt, die mehrere Lobe-Piercings nebeneinander Tragen.

Dies kannst und solltest Du aber in einem persönlichen Gespräch mit deinem Piercer vor Ort besprechen.

Und jetzt zum eigentlichen Kernpunkt des Beitrages...

??Kannst Du alle Piercings dehnen??

Vorab und im Allgemeinen sei gesagt, dass Du so ziemlich jedes Piercing an Deinem Körper dehnen kannst.

Wobei Du beachten solltest, das Knorpelpiercings sehr schwer zu dehnen sind, weil sie dabei Wulstnarben bilden können, wenn sie zu schnell gedehnt werden.

Bei Oberflächenpiercings ist das Dehnen noch schwieriger und sehr problematisch, weil diese bedingt durch die Lage des Stichkanals unter der Oberfläche der Haut, sowieso schon sehr stark unter Spannung stehen.

Aber das Ohrloch, kannst Du dehnen, wenn Du einige Dinge dabei beachtest.

Es ist eines der meist gedehnten Piercings, die es gibt.

Aber, was bedeutet ?Dehnen? übehaupt

Als gedehnte oder auch geweitete Piercings werden solche bezeichnet, deren Stichkanal mit Absicht vergrößert wird oder wurde, um häufig beispielsweise Piercingschmuck mit geweitetem Durchmesser tragen zu können.

Dieser Vorgang wird auch als ?Stretching? bezeichnet.

Wie weit und wie schnell Du dein Piercing dehnen kannst, hängt von der Hautelastizität deines Ohrläppchens ab.

Weißt Du, wie die Größen angegeben werden

Schmuckgrößen werden in Gauge (G) oder Millimetern (mm) gemessen.

Gauge werden in geraden Zahlen angegeben und je höher die Zahl ist, umso kleiner ist das Piercing.

Zum Verständnis 8 Gauge ist die nächstgrößere Größe von 10 Gauge, 10G die nächstgrößere Größe von 8G und immer so weiter.

Nach 000G werden die meisten Piercings dann im Millimetern oder Zentimetern angegeben.

Eine kleine Übersicht

Gauge (G) Millimeter (mm)
18G 1,0mm
16G 1,2mm
14G 1,6mm
12G 2,0mm
10G 2,5mm
8G 3,2mm
6G 4,0mm
4G 5,0mm
2G 6,5mm
0G 8,0mm
00G 10,0mm
000G 12,0mm

Wie dehnst Du nun richtig

Als erstes solltest Du darauf achten, dass Du saubere Hände hast!

Am besten wäscht Du Dir deine Hände mit antibakterieller Seife (wenn Du keine haben solltest geht auch normale Seife), bevor Du die Piercingstelle oder den Schmuck anfasst.

Des Weiteren solltest Du beachten, dass Du auch die richtige Größe des Piecercingschmucks zur Hand hast.

Dehne Dein Piercing in kleinstmöglichen Schritten, sozusagen immer auf die nächstgrößere Größe.

Wenn Du dies missachtest, wirst Du nicht lange Freude daran haben und es bald bereuen, denn so riskierst Du Narben im Gewebe und auch Entzündungen bleiben oft nicht aus.

Verwende zum Dehnen ein wasserbasierendes Gleitgel, aber keine Vaseline, Penaten, Bepanthen, Zinksalbe oder ähnliche Cremes, da diese das Piercing verstopfen können und es somit leichter für Bakterien ist, sich anzusiedeln.

Wenn Du dehnst, verwende keine Plugs oder Tunnel aus Acryl, Silikon oder anderen brüchigen Materialien, weil diese zu Irritationen und Entzündungen der Piercingstelle führen können.

Benutze sogenannte Taper ( Dehnungsstift ), Dehnsicheln oder Dehnschnecken zum Dehnen.

Wenn Du das Piercing mit Salzlösung spülst, kannst Du eventuellen Infektionen vorbeugen.

Noch ein paar Tipps

Wenn Du vor dem Dehnen eine heiße Dusche nimmst, kannst Du das Piercing dadurch etwas lockern, es macht die Haut elastischer.

Warte zwischen den Dehnungen etwa 1-3 Monate, bevor Du weiter machst.

Nachdem Du das Piercing 3 mm gedehnt hast, solltest Du eine Pause von etwa 3-5 Monaten machen.

Dies fördert nochmal zusätzlich, dass die Haut, bzw. das Gewebe sich erholen kann, richtig abheilt und die Haut nochmal etwas elastischer macht.

Je länger Du bis zum nächsten ?Stretchen? wartest, umso leichter machst Du es Dir, es geht einfacher.

Benutze bitte nur richtige Piercings und Dehnungsstifte zum dehnen, aber verwende niemals selbstgebastelte Schmuckstücke!!

Auch hier besteht die Gefahr, dass dein Piercing nicht richtig gedehnt wird und auch das Verletzungsrisiko ist hier höher.

Die besten Materialien sind zum einen chirurgischer Stahl und Titan, zum anderen kannst Du aber auch Schmuckstücke aus Glas oder Teflon, auch bekannt, als PTFE oder Bioflex, verwenden.

Trage Dehnungsstifte nicht als Schmuck, sie sind dafür gedacht, das Piercing, für eine kurze, gewisse Zeit zu dehnen. Ein paar Minuten am Tag reichen aus.

Wenn Du sanft und mit sauberen Händen etwas an dem Piercing herumspielst und es herumschiebst, wird es sich schneller lockern.

Welchen Schmuck solltest Du verwenden

Wenn Du dehnen möchtest kannst Du gerne Single Flares (Tunnel mit einem festen Rand und einer geraden Seite, die von einem O-Ring gehalten wird), gerade Plugs oder auch glatte Schmuckstücke tragen.

Vermeide unbedingt organischen Schmuck (z.B. Holz, Knochen, etc.) oder auch Acrylschmuck für mindestens einen Monat nach dem Stretchen.

Bei Silikonschmuck ist es nicht ganz sicher, ob dieser sich für ein frisch gedehntes Piercing eignet oder gut ist, aber damit Du auf der sicheren Seite bist, vermeide auch Silikon in dieser Zeit.

Benutze aber keine Double Flared Piercings ( Tunnel mit zwei festen Rändern) zum Dehnen.

Double Flares eignen sich nur für abgeheilte Piercings, die schon etwas lockerer sind, da diese Tunnel aufgrund ihrer technischen Gegebenheiten schon von vornherein eine Größe größer sind.

Stahl und Glas sind außerdem etwas schwerer, als Titan und organisches Material und können dabei helfen die Haut etwas schneller zu dehnen.

Dehnstab zum dehnen der Ohren

Welche Risiken das ?Dehnen? birgt

Wenn Du zu schnell dehnst, weil Du zu früh dehnst oder gar mehrere Größen überspringst, kann dies zu Rissen, irreparablen Schäden und am Ende auch zu Narbenbildung im Gewebe führen.

Narben und Risse im Gewebe machen ein zukünftiges Dehnen umso schwerer und sehen optisch außerdem unschön aus. Um Gewebenarben abzumildern massiere diese regelmäßig mit Öl.

Beginnt dein Piercing zu bluten oder tritt Lymphflüssigkeit aus, solltest Du die Größe deines Piercings verkleinern. Wähle den Piercingschmuck eine Größe kleiner.

In diesem Fall reinige deinen Schmuck gründlich in einer Salzlösung.

Eine Weitere Gefahr beim Dehnen sind die sogenannten Blowouts.

Was ist ein ?Blowout?

Unter diesem Begriff versteht man den Zustand, dass die Haut am Ohrläppchen durch zu schnelles und zu starkes dehnen, z.B., wenn der Schmuck hindurch gezwungen wird, obwohl die Haut noch nicht bereit ist gedehnt zu werden, dass sich der Stichkanal nach Außen verschiebt.

Das heißt, das der gedehnte Teil des Ohrläppchens dadurch zu stark hinausgedrückt oder hinausgeschoben wird und die Haut dann hinter dem Ohrläppchen hängt..

Der Stichkanal ist quasi nach außen gestülpt.

Dies wirkt sich sowohl auf das Dehnen, als auch auf das Einsetzen des Schmucks aus.

Blowouts können ohne Behandlung unverändert bleiben und benötigen in solch einem Fall einen kleinen chirurgischen Eingriff, damit sie entfernt und behoben werden können.

Was Du selbst tun kannst

Solltest Du doch einen ?Blowout? erlitten haben, aus welchen Gründen auch immer, manchmal ist auch die Haut einfach nicht fürs Dehnen geeignet, gibt es doch einige Dinge, die Du selber dagegen tun kannst, bevor es zu einem chirurgischem Eingriff kommen muss.

Nimm dein Piercing raus und reinige es gründlich.

Als nächstes solltest Du die Größe deines Piercings verringern und die Piercingstelle regelmäßig mit Öl massieren.

Dabei solltest Du aber eisern bleiben und dies dreimal täglich tun, es wird sich lohnen und Du wirst ein gutes Ergebis damit erziehlen können.

Zum massieren, kannst Du verschiedene Produkte verwenden, z. B. Jojoba-, Teebaum-, Rizinus-, Vitamin- oder auch Kokosnussöl, eigentlich jede Art von Öl, achte aber darauf, dass die Öle rein sind und keine Zusatzstoffe wie z.B. Aromen enthalten, denn Aromen werden auf Basis von Pilzen hergestellt und diese wollen wir nicht in der Wunde bzw. im Stichkanal haben.

Nach dem Massieren führst Du das Piercing von hinten ein, damit der Stichkanal wieder an seinen richtigen Platzt rutscht. Es kann einige Zeit dauern, bis sich der Blowout wieder zurückgebildet hat, aber falls es Dir nicht gelingen sollte und Du keine Veränderung oder Besserung dadurch feststellen kannst, solltest Du wirklich einen Arzt aufsuchen!

Dehn Spirale

Wie mach ich das jetzt mit der Salzlösung

Im Prinzip ist es relativ einfach eine Kochsalzlösung selbst herzustellen. Dazu braucht es nicht viel.

Einen Topf, eine Küchenwage, Wasser und Kochsalz.

Um eine 0,9%ige Kochsalzlösung herzustellen, fülle einen Topf mit einem Liter Wasser, darin löst Du 9g Kochsalz auf und lässt das Wasser aufkochen, danach lässt Du die Lösung abkühlen.

So kannst Du die Kochsalzlösung auch zum Spülen Deines Piercings verwenden, aber beachte, dass die Lösung nicht steril ist und Du sie jeden Tag neu herstellen musst und solltest, denn sonst entstehen wieder Bakterien, die wir nicht wollen.

Die Lösung sollte wie Tränen schmecken, denn zu viel Salz im Wasser kann auch wieder Schäden anrichten.

Um Dein Piercing mit dieser Lösung gründlich zu reinigen, legst Du Deinen Schmuck für ca. 5 ? 10 Minuten in die heiße Lösung und lässt es darin einweichen.

Das ?Dehnen? sollte gut überlegt sein

Da das Dehnen permanent, also dauerhaft ist, solltest Du Dir die ganze Sache gut überlegen und Dir sicher sein, dass Du es wirklich willst.

Es ist zwar oft so, dass sich ein gedehntes Piercing auch wieder zurückbilden kann, aber dafür es gibt keine Garantie.

Dehne also nie über die Größe hinaus, bei der Du dauerhaft bleiben möchtest!

Normalerweise wird der Punkt, ab einer Größe von 6 mm, als der ? Point of no return? - also der Punkt, an dem es kein zurück mehr gibt bezeichnet.

Bei manchen Menschen ist das schon ab einer kleineren Größe der Fall, bei Anderen erst nach einer Größe von 6 mm.

Noch ein kurzer Hinweis

Es ist keine gute Idee Dein Piercing mit Gewichten zu dehnen, weil dadurch nur Druck auf den unteren Teil des Ohrläppchens, bzw. des Piercings ausgeübt wird und Diesen ausdünnt.

Schwere Ohrringe sind nur für eine kurze Zeit zum Tragen gedacht, ein paar Stunden am Tag reichen schon aus.

Schwerere Materialien helfen dabei, Dein Piercing zu lockern, aber benutze bitte keine Extragewichte.

Und die Knorpel am Ohr

Wenn Du Knorpelpiercings dehnen möchtest, dann ist die hier beschriebene Methode allerdings nicht dafür geeignet. Wenn Du größere Knorpelpiercings haben möchtest, dann werden diese normalerweise schon in der gewünschten Größe gestochen bzw. gepuncht, aber das ist eine andere Geschichte.

Nochmal zusammengefasst

Im Großen und Ganzen brauchst Du genaugenommen vier Dinge zum Dehnen.

Als erstes brauchst Du natürlich Piercingschmuck, der eine Größe größer ist, as der den, Du gerade trägst.

Als Zweites benötigst Du den richtigen Dehnungsschmuck, also Taper / Dehnungsstifte.

Zum Dritten brauchst Du, wie beschrieben, ein auf wasserbasierendes Gleitgel, achte darauf, dass es keine Zusätze hat.

Und das allerwichtigste, was Du benötigst, um lange Freude am Dehnen und dem Tragen von Schmuck in Deinem gedehnten Piercing zu haben, ist Geduld!

Lass Dir Zeit und gib auch Deinem Piercing die Zeit, die es braucht, um gedehnt werden zu können!!!

Bildnachweis: Bild: Frau mit Ohr Tunnel © Janine Kofler - Facebook.com

Über den Autor: 

Seit Jahren interessiert sich Constanze für Piercings und Tattoos und erlernt seitdem auch selbst die Kunst des Piercens. Es macht Ihr riesigen Spaß und ist mit Herz und Seele in Ihren Element dabei.