Das Ohrpiercing – ein absoluter Klassiker mit vielen Gesichtern

Wer an ein Ohrpiercing denkt, dem fällt im ersten Moment sicher das klassische Steckerchen im Ohr ein. Dabei gibt es noch viele andere Varianten um dein Hörorgan zu verschönern. Auch der Vorgang des Piercens kann auf ganz unterschiedliche Arten durchgeführt werden. Die verschiedenen Methoden zum Ohr Piercen unterscheiden sich einerseits durch das Gerät aber auch die Handhabung dieses Gerätes. Am bekanntesten ist wohl die Pistole. Diese kann mit Druckluft betrieben werden, was aber nicht zu empfehlen ist. Viel besser sind neuwertige Piercingpistolen, welche mit reiner Muskelkraft arbeiten. Denn durch das Schießen des Ohrlochs wird dauerhaft Gewebe zerstört, sodass dieses auch nach Jahren nicht zuwachsen kann. Ebenfalls wesentlich unschädlicher ist das Piercen mit einer Hohlnadel. Durch diese wird das Gewebe nur verdrängt. Soll der Piercingschmuck im Bereich von Knorpelgewebe angebracht werden, so ist Punchen ebenfalls eine Möglichkeit. Dabei ist gemeint, dass man mit Gewebe, durch Verwendung einer Biopsienadel ausstanzt. Möglich ist auch das Punchen in Verbindungen mit dem Dehnen des Ohrloches, dem Einführen eines Schmucks oder um das Loch im Anschluss offen zu lassen. Schmerzen beim Stechen des Ohrpiercing sind sehr gering und je nach Stelle kann die Heildauer bis zu einem Jahr betragen.

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Dieses Piercing hat fast jedes Kind – das Lobe oder Ohrloch

Mit dem Lobe verbinden viele von uns ein klassisches Ohrring Piercing. Aber das Lobe ist viel mehr. Dieses weitverbreitete Ohrpiercing kann auf bis zu vier verschiedene Arten ausgeführt werden. Meist wird es mit der oben erwähnten Pistole geschossen, was aber nur in Regionen des Ohres möglich ist, die nicht mit Knorpel durchsetzt sind. An allen anderen Stellen sollte immer gestochen oder gepuncht werden. Als Schmuck kann z.B. ein Ohrstecker eingesetzt werden. Zur Familie der Lobes gehört das Standard Lobe. Damit ist das mittige gesetzte klassische Ohrloch gemeint. Abwandlungen sind das Horizontal Lobe oder Transverse Lobe. Dieses wird anstatt von vorne nach hinten, von rechts nach links durch das Ohrläppchen gestochen. Dieser Vorgang sollte unbedingt mittig im Ohrläppchen erfolgen, da es sonst leicht herauswachsen kann. Der Piercingschmuck ist entweder ein gerader oder auch ein gebogener Barbell. Das Upper Lobe sitzt kurz vor dem Knorpelansatz und dies ist entscheidend für die Bezeichnung, denn alle Piercings des Ohrläppchens bis an den Knorpel heran sind Lobe Piercings. Das Lobe bietet die besten Möglichkeiten um zu Dehnen. Beim Weiten eines Standard Lobe kommt meist ein sogenannter Ohrlochdehner zum Einsatz. Dieser Piercingschmuck hat die Form einer Spirale, die mit einem spitzen dünnen Ansatz beginnt und in einem dicken Horn endet. So kann das Loch über viele Jahre immer weiter stretchen, bis die passende Weitung für ein Motivplug oder einen Flesh Tunnel erreicht ist.

Conch, Snug und Tragus – weitere interessante Piercings für großartige Effekte

Beim Conch handelt es sich um ein besonders interessantes Piercing am Ohr. Schauplatz ist die innere Ohrmuschel. Dort kann es an beliebiger Stelle platziert werden. Wichtig ist lediglich, das das Barbell nicht dauernd gegen den Kopf drückt. An dieser besonderen Stelle sollte gepuncht werden, da ein Dehnen sehr unangenehm ist. Nach drei bis zwölf Monaten sollte das Piercing abgeheilt sein. Auf identischer Höhe wie das klassische Conch sitzt auch das Snug, allerdings an der inneren Knorpelauswölbung. Piercingschmuck ist das Curved Barbell. Eine weitere Variante ist das Tragus und seine gegenüberliegende Komponente, das Anti-Tragus. Beim Tragus wir durch den Knorpel vor dem Gehörgang gestochen. Beim Anti-Tragus ist es die Knorpelfalte über dem Ohrläppchen. Für beide Arten erhältst du in unserem Shop wunderschönen Piercingschmuck wie den Ball-Closure-Ring oder einen Stecker. Weiter Piercingarten für das Ohr sind das Daith, Rook oder Industrial Piercing. Ebenfalls sehr beliebt ist das Helix welches am äußeren Knorpelrand entlang des Ohres gestochen wird. Als Schmuck kommen sowohl Ringe als auch kurze Barbells mit verschiedenen Aufsätzen in Frage.

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